Zunftviertel Zollverein

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Den neuen Internetauftritt für die Zunft[orte] finden Sie hier.

Entwurf Eingangsbereich des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Eingangsbereich des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
Entwurf Halle 1 des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Halle 1 des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
Entwurf Halle 2 des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Halle 2 des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
Entwurf Zunftplatz des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Zunftplatz des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
Entwurf Grundriss des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Grundriss des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
Entwurf Querschnitte des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Querschnitte des Zunft[viertel] Zeche Zollverein


Inhaltsverzeichnis

Allgemeine Informationen

Allgemeine Informationen zum Stand der unterschiedlichen Zunft[orte]-Projekte finden Sie hier.


Die Philosophie

Die "Die Zunft AG" will mit ihrem Bündelungsansatz an "guten Orten" nicht einfach Flächen, sondern Funktionen schaffen und nachhaltig gewährleisten: Jeder Nutzer soll den anderen Nutzern gleichzeitig Frequenzbringer sein. Diese Kooperationsstrategie soll neue Perspektiven für eine werteorientierte, nachhaltige Unternehmenssicherung und im wahrsten Sinne des Wortes "gute Geschäfte" für gute, faire und nachhaltig hergestellte regionale Produkte und Dienste ermöglichen. Die Zunft[orte] bieten zukünftig eine Problemlösung für regionale und manufakturelle Produzenten und werteorientierte Dienstleistungsunternehmen. Es sollen, zusätzlich zu den Bereichen Produktion und Vertrieb wertiger Produkte und Dienste, in einem ganzheitlichen Ansatz authentische Orte für Angebote aus den Bereichen Wellness und Nachhaltigkeit, für neue Formen von Wohnen und Arbeiten, für wertige Dienstleistungen wie auch für Edutainment-Angebote sowie einzigartige Orte für die Umsetzung anspruchsvoller Eventkonzepte entstehen.


Aktueller Stand des Projektes (Oktober 2009)

Das Areal des geplanten Zunft[viertel] Zollverein befindet sich auf dem Gelände der Kokerei Zollverein, die sich als ehemaliger Montanstandort noch unter Bergaufsicht befindet. Nach Aussagen der Planungsträger sollte mit einer Entlassung aus der sog. Bergaufsicht (die eine der Grundlagen für eine neue Nutzung ist) im Jahr 2010 gerechnet werden können, diese Entwicklungen sind für uns jedoch noch nicht endgültig abschätzbar.

Weitere Grundlagen für die Umsetzbarkeit des Projektes sind zudem Punkte wie ein genügend grosses Nutzerinteresse, die Genehmigungsfähigkeit der Nutzungsmischung durch die Genehmigungsbehörden und die Wirtschaftlichkeit des Projektes auf Basis der Mieten, die im Essener Norden realsierbar sind.


Aktuelle Anmerkungen

Wir haben in den vergangenen Jahren feststellen müssen, dass Konzepte für eine nachhaltige Entwicklung und für die Bündelung kreativer, regionaler und nachhaltig orientierter kleiner und mittlerer Unternehmen von den meisten Kommunen in der "Ruhrstadt" (noch) nicht verstanden werden. Viel zu lange hat man mehr oder minder tatenlos zugeschaut, wie großflächige Handelsstrukturen auf der "grünen Wiese" oder "seelenlose Konsumtempel" entstanden sind. Heute fällt es immer schwerer, hier gegenzusteuern. Man beschleunigt dabei, durch eine "Verhinderungspolitik" neuer Ansätze für innovative und kreative Wirtschaftsstrukturen, geradezu die Beliebigkeit und den Niedergang innerstädtischer Quartiere.


Aktuelle allgemeine Informationen zum Investitionsstandort Kokerei Zollverein


Lage


Architektonischer Entwurf

Der architektonische Entwurf stammt von den renommierten Essener Generalplanern Koschany & Zimmer Architekten KZA.


Der Zunft[ort] / Das Projekt

Ende 2006 hatte die Die Zunft AG den Chance Denkmal Award der Ruhrkohle AG/MGG mit ihrem Konzept eines Zunft[viertels] Zollverein und als Prämie eine Fläche auf der Kokerei Zollverein (die ehemaligen Kammgebäude) gewonnen. Der Gewinn dieses Preises war dann u.a. auch Grund für die Ehrung durch den Bundespräsidenten Dr. Horst Köhler anlässlich des Wettbewerbes "365 Orte im Land der Ideen" im Jahr 2007.

Auszug aus dem offiziellen Text der Initiative "365 Orte im Land der Ideen":

  • Ein „Zunft[viertel]“ mit Manufakturen, Ateliers und Werkstätten wird in einem Teil des ehemaligen Kokereigeländes der Zeche entstehen. Im großen Kamm-Gebäude sollen sich bald kleine Unternehmen und Handwerker ansiedeln, die sorgfältig ausgesucht werden: Einlass finden regionale Produzenten guter, wertiger und nachhaltig hergestellter Güter, die diese vor Ort auch anbieten werden. Dafür hilft die Zunft AG den gewünschten Kleinunternehmern dann auch bei Marketing, Vertrieb, Behördengängen, eCommerce und berät zu Fördermaßnahmen. Zünftig! ... zum Artikel.

Entstehen sollte hier ursprünglich bis 2010 (2010 wird Essen gemeinsam mit dem Ruhrgebiet "Europäische Kulturhauptstadt" sein) ein guter "Dritter Ort" mit Manufakturen, wertigem Handwerk, regionaler Gastronomie, Showrooms für anspruchsvolle Designprodukte, Kunst und Kultur, Edutainment, Events und Formaten wie die "Messe der Manufakturen" und die "Messe der Nachhaltigkeit". Dieser innovative und zukunftsgerichtete Nutzungsansatz war der Grund für die Aufnahme des Zunft[viertel]-Nutzungskonzeptes der Die Zunft AG in den Kreis der "365 Orte im Land der Ideen 2007" (initiiert von der Bundesregierung und der deutschen Wirtschaft). Am 27. Juni 2007 fand im Salzlager neben der Fläche des Kammgebäudes der Kokerei Zollverein der Tag der Nachhaltigkeit statt, zu dem zahlreiche Nachhaltigkeitsinitiativen und Firmen, die sich mit nachhaltig hergestellten Produkten und wertigen Diensten beschäftigen, eingeladen waren. Informationen zum geplanten Zunft[viertel] auf der Zeche Zollverein finden sich auch bei den Informationen zum Chance Denkmal Award der Montan Grundstücksgesellschaft, wie auch in einem Artikel zur Zeche Zollverein in Essen/Ruhr.

Im Jahr 2008 wurde mit einem Bebauungsplanverfahren durch die beteiligten Institutionen vor Ort begonnen, das 2010 abgeschlossen werden soll. Danach wird sich mehr Klarheit bezüglich der endgültig möglichen Nutzungen, der infrastrukturellen Gegebenheiten und der zeitlichen Dispositionen ergeben. Für das Jahr der Europäischen Kulturhauptstadt 2010 sind keine Baumaßnahmen auf Zollverein geplant.


Das Nutzungsprofil

Jugendbildung / Edutainment

Im Zunft[viertel] Zollverein können wertige, nachhaltig arbeitende und innovative Hersteller von Baustoffen und Bauelementen in Kooperation mit "best-practice"-Initiativen aus dem Handwerksbereich, mit Designern und Architekten ihren Beitrag zur Jugendbildung im Handwerk leisten. Unter einem Dach wird Verfahrenwissen vermittelt und es werden Bildungsimpulse gegeben. Die Angebote laden in Verbindung mit der entsprechenden Verweilqualität und wertigen Angeboten zur weiteren Beschäftigung mit dem Thema "Zukunft des Handwerks" ein. Ergänzt wird dieser Nutuzungsbereich mit den entsprechenden Event-, Messe- und Schulungsflächen. In dem Gesamtkontext ihrer Aktivitäten und auch für die Zunftprojekte in der "Ruhrstadt" hat die Die Zunft AG eine Kooperation mit der K I T Initiative vereinbart. Der handwerksbezogene Bildungsansatz korrespondiert mit Angeboten der Ernährungs- und Gesundheitsbildung in Richtung eines regionalen "Genusshandwerks-Zentrums", vergleichbar mit dem Eataly-Konzept in Mailand, Turin, Bologna und Tokio oder dem Vinopolis-Konzept in London. Hierfür wurde eine enge Kooperation mit der Foodprocessing-Initiative NRW e.V. vereinbart. Dieser Bereich kooperiert auch mit kreativen Spitzenköch(inn)en der Region.


Halle der Manufakturen . Messe der Nachhaltigkeit

Im zentralen Bereich des Ensembles zwischen Kammgebäude und Ventilatorenkühlern werden "wertige Dinge" des täglichen Bedarfs aus handwerklicher Produktion angeboten, die den häuslichen Konsum aufwerten. Diese Kernnutzung wird durch kleinere Einheiten geprägt, die für Manufakturen der Themen Holz, Textil, Design, Metall, Schmuck, Leder, Porzellan, Glas und für andere Bereiche der Atelierproduktion wertiger handwerklicher Erzeugnisse zur Verfügung stehen. Alle Anbieter erhalten Vertriebsunterstützung durch die Manufakturenkooperation Zunft[werk] in der zukünftig Manufakturen und Anbieter werthaltiger Produkte zusammenarbeiten. Diese Bündelung von zum Teil renommierten und weltweit vertretenen Manufakturen eröffnet auch regionalen Designentwicklern einen direkten Zugang zu für sie relevanten Kooperationspartnern im Bereich der seriellen Fertigung. Die Fläche ist daher auch eine permanente Messe der Manufakturen mit Einflüssen auch Designentwicklung und Designumsetzung und eine permanente Messe der Nachhaltigkeit. Die Nutzungen werden durch nicht zentrenrelevante Angebote (ökologische Designmöbel etc.) ergänzt.


Creative Industries . Ateliers . Manufakturen . Showrooms . Versandhandel

An die Halle der Manufakturen schließen nördlich, innerhalb des Kammgebäudes, einzelne, kleinteilige Raumstrukturen an, in denen, nach Funktionen aufgeteilt, manufakturelle, regionale, wertige und innovative Produkte hergestellt, veredelt und angeboten werden. Hierbei ergänzen sich zahlreiche Anbieter aus den Bereichen Garderobe, Maßbekleidung und wertige Konfektion, Dienstleistungen (Änderungsservice, Kragen-/ Manschettenreparatur), Maßschuhmacher mit Reparaturleistungen und Angebot rahmengenähter Schuhe, Körperpflege, Brillen, regionales Textildesign, Accessoires, täglicher Bedarf, Möbel, Lederwaren, designorientiertes Handwerk, Inneneinrichter, Möbelschreiner mit externer Fertigung. Küchenmanufakturen können in Kooperation mit Herstellern von Küchentechnik (Schauküche), regionalen Tischlern/Schreinern, Möbelhandel und Designhandel ihre Produkte anbieten. Zudem sind Atelierverortungen aus den Bereichen Leder, Glas, Schmuck, Porzellan, Keramik, Design, Textil und Flächen für Kunstschaffende vorgesehen. Weitere Dienstleistungen der Bereiche der "Creative Industries", wie Kreativ-, Seminar- und Kommunikationsdienstleistungen können hier zusätzlich angesiedelt werden.


Markt

Der südliche Bereich des Ensembles wird als Markt entwickelt - wieder aufgeteilt in kleinere Einheiten für Händler und manufakturelle und regionale Erzeuger. Mieter sollen regionale Unternehmen, wie eine Bio-Backmanufaktur, mehrere Anbieter von Bio-Lebensmitteln und zahlreiche kleine Feinkostanbieter (deutsche, österreichische, italienische, spanische, portugiesische, skandinavische) und Anbieter wertiger Produkte aus den Bereichen Wein, Kaffeerösterei, Tee, Olivenöl und Gewürzen sein. Die Marktsituation bietet regionale und saisonale Erzeugnisse aus allen Bereichen des täglichen Bedarfes, deren Preisgestaltung den sachgerechten Umgang mit den Produkten und die entsprechende Beratung über die Produkte berücksichtigt. Ein Biosupermarktkonzept zur Versorgung der angrenzenden Stadtteile wäre hier zudem denkbar. Ein Kinderland mit künstlerischen Schulungs- und Betreuungsinhalten könnte zum ungetrübten Verweilspaß der Eltern beitragen.


Gastronomie . Events

Am östlichen Eingang des Zunft[viertel]-Ensembles würde den Besucher eine lange Bar, umgeben vom „slow-food“-orientierten und regionalen gastronomischen Angeboten eines adressestiftenden Restaurants erwarten, ergänzt durch Flächen für die Umsetzung anspruchsvoller Eventkonzepte (Genuss, Kultur, Kunst, Lebensart). Dieser Sektor wird das kommunikative Zentrum des Zunft[viertels] werden.


Wellness . Healthness

Eine weitere Bereicherung des Bündelungskonzeptes sind wertige Angebote der Bereiche Healthness & Wellness mit puristisch, authentischer Ausrichtung und unter Einbindung zahlreicher Partner aus dem Bereich der Bio- und der ökologischen Produkte. Die dort entstehende Wellnesskultur wird zu einem individuellen Erlebnisraum, in dem in möglichst kurzer Zeit eine mentale und physische Regeneration stattfinden kann, die auch von den Kulturbesuchern der Zeche Zollverein genutzt werden wird.


Handwerk . Werkstätten . Innovative Produkte

In weiteren Flächen können Werkstätten für Manufakturen, die einen größeren Flächenbedarf haben, geschaffen werden. Massschuhmacher, Massbekleidungshersteller, wertiges Design-/Kunsthandwerk, Tischlerei, Schreinerei, Schlosserei und weitere Handwerksbetriebe mit designorientierter Fertigung würden von der Aufmerksamkeit, die das Weltkulturerbe bietet und von der Bündelung wertiger Produkte und vom Zugang zu der relevanten Verbrauchergruppe profitieren. Alle Betriebe erhalten Beratungsleistungen (Marketing, Vertrieb, Controlling, Ausschreibungsbündelung etc.) „aus einer Hand“, die ihre Positionierung im Wettbewerb verbessern.


Mietkonditionen . Zeitplan

Die Kaltmieten werden je nach Lage und Größe der einzelnen Flächen zwischen 7,50 € und 15 € pro Monat und Quadratmeter betragen. Kooperative Ansätze unterschiedlicher Nutzungen sind möglich und gewünscht. Eine Fertigstellung des Zunft[viertels] Zollverein könnte bei Einhaltung der Zeitplanungen für die Entbergrechtungsmassnahmen durch den Entwicklungsträger und bei erfolgreichem Abschluss der Vermietungsaktivitäten bis 2012/2013 möglich sein.


Virtuelles


Öffentlichkeitswirksame Aktivitäten


Der Gewinner-Entwurf Chance Denkmal Award Zunft[viertel] Zollverein

Übersicht Entwurfs-Skizzen
Entwurf Eingangsbereich des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Eingangsbereich des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
Entwurf Halle 1 des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Halle 1 des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
Entwurf Halle 2 des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Halle 2 des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
Entwurf Zunftplatz des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Zunftplatz des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
Entwurf Grundriss des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Grundriss des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
Entwurf Querschnitte des Zunft[viertel] Zeche Zollverein
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Entwurf Querschnitte des Zunft[viertel] Zeche Zollverein


Fotos des Ist-Zustandes des Objektes (2008)


Weitere Informationen

Die Zunft AG

Villa Wolf . Weinstraße 1

D - 67157 Wachenheim

Infohotline: (+49) 0151 / 15307908

email: info(at)zunftnetz.com


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