Zunftorte
Aus Zunft[wissen]
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Die Philosophie
Die "Die Zunft AG" will mit ihrem Bündelungsansatz an "guten Orten" nicht einfach Flächen, sondern Funktionen schaffen und nachhaltig gewährleisten: Jeder Mieter soll den anderen Mietern gleichzeitig Frequenzbringer sein. Diese Kooperationsstrategie wird mit Nettokaltmieten zwischen 9 und 15 Euro/qm Händlern und Herstellern (denen die Mieten der sogenannten guten Lagen (bei 100 bis 300 Euro Kaltmieten pro Monat und Quadratmeter an Standorten wie Hamburg oder München) zu hohe Kosten bescheren, ohne ihnen aber immer eine wirklich gute Nachbarschaft bieten zu können, die sie zur Vermarktung wertiger Produkte benötigen), neue Perspektiven für eine werteorientierte, nachhaltige Unternehmenssicherung und im wahrsten Sinne des Wortes "gute Geschäfte" ermöglichen. Die Zunft[orte] bieten zukünftig eine Problemlösung für regionale und manufakturelle Produzenten und werteorientierte Dienstleistungsunternehmen. Es sollen, zusätzlich zu den Bereichen Produktion und Vertrieb wertiger Produkte und Dienste, in einem ganzheitlichen Ansatz authentische Orte für Angebote aus den Bereichen Wellness und Nachhaltigkeit, für neue Formen von Wohnen und Arbeiten, für wertige Dienstleistungen wie auch für Edutainment-Angebote sowie einzigartige Orte für die Umsetzung anspruchsvoller Eventkonzepte entstehen.
"Die guten Dritten Orte"
In Zunft[orten], den Zunft[quartieren], Zunft[vierteln], Zunft[hallen] oder Zunft[häusern], sollen in den nächsten Jahren eine Mischung von innerhalb und außerhalb der Zunft[orte] produzierter Waren und Dienstleistungen angeboten werden, die man - auf Grund der erkennbaren Auswirkungen der Globalisierung, der Vertikalisierung und der "Verschleierung" von Wertschöpfungsketten - man könnte auch sagen Manipulationsketten - zum jetzigen Zeitpunkt im herkömmlichen Angebots-Mix der zentralen Orte nicht mehr bzw. noch nicht wieder antrifft. So entsprechen die Projekte der Die Zunft AG in hohem Maße den Ansprüchen stark wachsender Wertebewegungen und Zielgruppen, wie den LOHAS oder den Kulturell-Kreativen, die sich für Lebenskultur und Nachhaltigkeit stark machen und mittlerweile etwa 30 % der Bevölkerung repräsentieren. Manufakturen und Kleinserienproduzenten können durch die Zunft[orte] den immer stärker erkennbaren Funktionsverlust des herkömmlichen Fach-Einzelhandels auffangen, diese bieten Grundlagen für faire Wirtschaftskreisläufe und regionale Produkte mit den damit verbundenen positiven Auswirkungen auf die Arbeitsplatzstrukturen und den Klimaschutz. Jeder Nutzer (ob Hersteller oder partnerschaftlich organisierter Händler) ist den anderen Nutzern gleichzeitig Frequenzbringer. Zusätzlich zu den realen Orten werden Kommunikations- und Vermarktungshilfen wie Zunftwissen, ZunftTV, Zunftnetz und Zunftwerk angeboten, die eine nachhaltig gute Nachbarschaft sichern helfen.
- Die Zunft[werk]-Kooperation bietet dabei kleineren Herstellern die Möglichkeit, in einem wertigen Miteinander ihre Produkte zu vermarkten, ohne selber operative Vertriebsfunktionen übernehmen zu müssen.
- Die Zunft[orte] bieten eine Problemlösung für manufakturelle Produzenten und werteorientierte Dienstleistungsunternehmen wie auch für innovative Unternehmen der „New Economy", schaffen Adresse und helfen, „Old" und „New Economy" zur „True Economy" zu verbinden. Es entstehen in einem ganzheitlichen Ansatz authentische Orte für Angebote aus den Bereichen Wellness und Nachhaltigkeit, für neue Formen von Wohnen und Arbeiten, für wertige Dienstleistungen wie auch für Edutainment-Angebote sowie einzigartige Orte für die Umsetzung anspruchsvoller Eventkonzepte. Die Waren- und Dienstleistungsangebote der Zunft[orte] sind individuell und authentisch. Sie präsentieren sich in einem puristischen Ambiente, das - unabhängig von den individuellen Strukturen - die Schönheit der unter Denkmalschutz stehenden Gebäude unterstreicht.
Öffentliche Würdigungen
- Der Ansatz wurde im Rahmen des Projektes Create.NRW Ende 2007 mit einer Anerkennungsurkunde des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezeichnet - hier die Urkunde.
- Mitte 2007 Auszeichnung als einer der „"365 Orte" im Wettbewerb „Deutschland - Land der Ideen".
- Die Zunft AG erhielt für ihr Zunftviertel-Konzept für einen Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Zeche Zollverein Ende 2006 in Essen den „Chance Denkmal Award" der MGG/Ruhrkohle AG
Erste Zunft[orte]
- Die ersten "eigenen" Projektentwicklungen für Zunft[orte] sind in den folgenden denkmalgeschützten Industriedenkmälern und an den "guten Orten" in Planung:
- Zunft[viertel] Zollverein UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein Essen,
- Zunft[quartier] Zeche Ewald, Route der Industriekultur Herten.
Projektbegleitungen
- Bei den folgenden Projekten begleitet die "Die Zunft AG" Eigentümer, Kommunen oder Projektentwickler bei deren Projekten:
- Zunft[quartier] Alte Schultheiss Mälzerei in Berlin-Schöneberg,
- Zunft[hof] Spreewald in Burg/Spreewald im UNESCO-Weltnaturerbe Spreewald,
- Zunft[werk] Concept Store auf dem UNESCO-Weltkulturerbe Zollverein Essen,
- Zunft[viertel] Kauffmannmühle in Mannheim,
- Zunft[haus] Heyd-Löwer in Hassloch,
- Zunft[viertel] Alte Baumwollspinnerei in St. Ingbert.
Weitere Standorte
Flächendeckend sollen weitere Standorte in Städten wie Berlin, Potsdam, Rostock, Kiel, Bremen, Hamburg, Hannover, Braunschweig, Bielefeld, Münster, Unna, Dortmund, Duisburg, Niederrhein, Wuppertal, Krefeld, Düsseldorf, Moers, Köln, Aachen, Frankfurt/Rhein/Main, Wiesbaden, Mainz, Neustadt an der Weinstrasse, Ludwigshafen, Saarbrücken, Magdeburg, Halle, Leipzig, Dresden, Chemnitz, Erfurt, Karlsruhe, Stuttgart, Ulm, Nürnberg, Regensburg, Augsburg, München, Luxemburg, Brüssel, Antwerpen, Rotterdam, Amsterdam, Linz/Donau, Wien, Graz, Prag, Budapest, Basel, Bern, Zürich, Genf und regionale Marktplätze folgen. Diese werden dann zukünftig über die in der Entstehung befindlichen Routen der Nachhaltigkeit verbunden. Weitere kleinflächigere Zunft[orte] mit Ansätzen zum "Slow Living" und "Slow-Manufacturing" sollen daran anschließend auch in ländlichen Räumen und in Mittelzentren entstehen, geplant sind zudem ganzheitliche Quartierslösungen im Sinne von "Slow Cities".
Zunft[orte] im Focus der Immobilienwirtschaft
- "Der Wertewandel schafft neue Orte: "Slowcities" und Zunftorte" - Beitrag zur Die Zunft AG und den Zunftorten bei "Insight", dem Newsletter von Heuer-Dialog
- Heuer Dialog "Handeln in der City" Handels-Dialog Düsseldorf Februar 2008
- Cimadirekt - Verborgene Schätze: Die renommierte Zeitschrift für Stadtentwicklung und Marketing der CIMA GmbH widmet der Die Zunft AG (mit dem Titelbild des Kammgebäudes des Kokerei Zollverein, dem zukünftigen Zunftviertel Zollverein) einige Aufmerksamkeit, den Artikel bekommen Sie über Cimadirekt oder Media:Verborgene Schaetze Zunft AG.pdf.
- Heuer-Dialog "Standort-Dialog" URS-Deutschland Essen September 2007
- Zunft[viertel] Zollverein: Den Beitrag (Größe: 6,2 MB) finden Sie hier.
- Heuer-Dialog "Standort-Dialog" IHK Kiel Januar 2007
- Heuer-Dialog "Standort-Dialog" Zunfthalle Berlin August 2005
- Heuer-Dialog "Quo Vadis" Hotel Adlon Berlin Februar 2005
Weblinks
- http://www.zunftviertel.de Zunft[orte]
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