Zunfthallen in Berlin

Aus Zunft[wissen]

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Krystallglasmanufaktur Ludwigsthal
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Geo F. Trumper Aftershave
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Frank Ludwig Design
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Colins - Tim Johl
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Parfum Esteban
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Inhaltsverzeichnis

Die Zunft[orte] / Die Projekte

Bis Ende 2010 wird im Westen der Stadt Berlin (Tiergarten/Alt Moabit) in der Arminiusmarkthalle die "Zunft[halle] Arminiusmarkthalle" mit etwa 6.000 Quadratmetern Nutzfläche für "gute und regionale Dinge" entstehen.

Zunfthalle Berlin
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Zunfthalle Berlin

Die Zunft[halle] soll ein kommunikativer „Dritter Ort“ werden, an dem sich regionale Lebensmittel und "Geschmackshandwerksprodukte", junges Design, kreative Milieus und Dienstleistungen, regionale Manufakturen, Ateliers, regionales Handwerk, kleinflächiger Handel, Events, Gastronomie, CSR-Aktivitäten und Bürgerbeteiligung ergänzen. Sie wird so zu einem Markt, auf dem Erfahrungen, Verfahrenswissen und Produktinformationen ausgetauscht werden. Die Zunft[halle] versteht sich dabei als Impulsgeber für die Zukunft der Arbeit. Sie soll als „guter Dritter Ort“, als quasi öffentlicher Platz und auch als temporärer Markt (bspw. regionaler Ökomarkt vor der Halle an Wochenenden) entwickelt werden. Hier sind in Einheiten von 16 qm bis ca. 400/700 qm regionale, manufakturelle und nachhaltig arbeitende Erzeuger und Dienstleister aus den Bereichen Küchenkultur und Küchenzubehör, Genusshandwerksagenturen, Tabakmanufaktur, Weinhändler, Weinaccessoireanbieter, Weinthemenmarkt, Kochschule, Getränkeanbieter, Säftemacher, Bio-Backmanufaktur, mehrere Anbieter von Bio-Lebensmitteln und zahlreiche kleine Delicum- und Lebensmittelanbieter (deutsche, österreichische, italienische, spanische, portugiesische, skandinavische) und Anbieter wertiger Produkte aus den Bereichen Kaffeerösterei, Tee, Olivenöl, Gewürzen, Schokolade etc. die Nutzer. Die Marktsituation bietet regionale und saisonale Erzeugnisse aus allen Bereichen des täglichen Bedarfes, deren Preisgestaltung den sachgerechten Umgang mit den Produkten und die entsprechende Beratung über die Produkte berücksichtigt, d.h. hier geht es nicht um teuer, sondern um "den Preis wert". Auch die Integration eines Biomarktes wäre als Ankernutzung denkbar. Eine offene Gastronomie wird in das Gesamtkonzept eingebunden. Diese ist nicht nur der Transparenz der Zubereitungsprozesse für Kunden und Gäste förderlich. Sie öffnet zusätzlich auch den Weg für eine offensivere Zusammenarbeit der Anbieter von Lebensmitteln mit Firmen aus den Bereichen der designorientierten Kreativwirtschaft (Glas, Keramik, Metall, Holz, Porzellan, Textil etc.). Das Angebot der Speisen nimmt besonderen Bezug auf die BIOProdukte Berlins und der umliegenden Regionen. Kühlhäuser mit gläsernen Türen lassen den Blick auf die Produkte zu, die direkt von BIOHöfen der Region geliefert werden. Qualität und Herkunft der Produkte werden so in den Vordergrund gestellt. Das Konzept verschreibt sich einer ehrlichen und gesunden Küche mit fairen und reellen Preisen. Weinladen, Genusshandwerksprodukte und Restaurant kooperieren oder werden zusammen geführt. Der Genussraum kann gleichzeitig Geschirr-/Porzellan- und/oder Blumenladen sein. Die Küche ist Mittelpunkt eines „Marktplatzes der guten Dinge“ aus der Region und eröffnet den Dialog auch zu anderen Regionen - ähnlich wie eine Küche in vielen Wohnungen und Familien der Mittelpunkt des Hauses ist. Gleichzeitig lernen die Besucher etwas über Produkte und beispielsweise „best practice-Aktivitäten“. Wie bei der „Slowfood-Bewegung“ können sie sich dabei auch mit wertigen Designprodukten des Landes und gemeinwohlorientierten CSR-Aktivitäten befassen. Unterschiedliche Funktionen mit ähnlichen qualitativen Grundlagen und Überzeugungen kommen „unter ein Dach“, sie können miteinander arbeiten und voneinander profitieren. Ohne Grenzen. Kellner in den Hemden und Hosen vom Textildesigner nebenan, Feinkost vom Teller in die Einkaufstasche. Die Blumendekoration kann man gleich kaufen und mitnehmen. Der Weinhändler ist der persönliche Sommelier. „Das Dressing hat sehr gut geschmeckt …… - kein Problem, hier ist der Laden!“ „Die Designerteller sind sehr schön - Sie sitzen zufällig im Geschäft!“ Region und Land erhalten so einen Leuchtturm der Kreativität und des guten Geschmacks – einzigartig - weit über die Grenzen Deutschlands hinaus.


Aktueller Stand der Projekte

Siehe Zunfthalle Arminiusmarkthalle.


Gute Beispiele ähnlicher Orte


Informationen zu den "Kiezen"

  • Eine sehr nett geschriebene "Hommage" an Moabit finden Sie hier.


Kommunikation und Bündelung für Nutzer, Mieter und Kunden


Weitere Informationen

  • Einen Artikel zum Einkaufen der Zukunft, der unseren Ansatz bestätigt, finden Sie hier.


Impressionen Zunft[halle]


Ansprechpartner


Informations in english


Weiteres zur “Die Zunft AG

Zielgruppen für die Aktivitäten der „Die Zunft AG“ sind die kritischen Verbraucher, die als "Prosumenten" wieder wissen wollen, wo ihre Lebensmittel herkommen, sich für die Fertigungsweisen von Produkten und dafür interessieren, wie die Mitarbeiter in Unternehmen behandelt werden und für welche Haltungen Unternehmen stehen. Es wachsen dabei starke Zielgruppen heran, wie die LOHAS oder die Kulturell-Kreativen, die sich für Lebenskultur und Nachhaltigkeit stark machen und mittlerweile etwa 20 - 30 % der Bevölkerung ausmachen. Die „Die Zunft AG“ ist bei ihren Projekten als Entwickler einer guten Nachbarschaft tätig und bleibt nach Umsetzung der Bauprojekte auch langfristig als Betreiber der dann entstandenen Zunft[orte] operativ in den Projekten involviert.


Medien- / Blogbeiträge


Kontakt

Die Zunft AG

Villa Wolf . Weinstraße 1

D - 67157 Wachenheim

Infohotline: (+49) 0151 / 15307908

Tel.: (+49) 06322 / 989794

Tfx.: (+49) 06322 / 989796

Telefonische Informationen in Berlin über:

Martin Rossi - Tel.: 030 / 89068485 oder mobil 0170 / 5810100


Weblinks

Persönliche Werkzeuge
Zunft[magazin]