Route der Nachhaltigkeit

Aus Zunft[wissen]

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Routen der Nachhaltigkeit – Entwicklungschance für die Regionen

Ein neuer, ein sanfterer Umgang mit unserer Natur ist für die Zukunft unverzichtbar. Der hiermit verbundene Wertewandel ist schon heute an Markttrends ablesbar und birgt Chancen für die Regionen. Die Globalisierung mit ihren zentrifugalen Kräften fördert den Wunsch nach Identität und einem guten Leben, das aus eigener Kraft und in den eigenen Händen liegt. Es ist ganz offensichtlich, dass die immateriellen Werte und Kulturgüter, Bildung, Gesundheit, Sinn an Bedeutung gewinnen. Es geht nicht mehr um ein "Mehr" vom immer selben, es geht um Wohlfühlen, es geht um die guten Dinge um eine Umwelt und Angebote, die dem Menschen dauerhaft gut tun. Dies ist die Ursache für:

  • das rasante Wachstum der Nachfrage nach gesunden und ökologisch angebauten Lebensmitteln,
  • das schnelle Wachstum des Wellness- und Gesundheitssektors,
  • die wachsende Bedeutung von Unternehmen, die unter dem Stichwort "creative industries" verortet werden, und die heute zunehmend das Bild der besonders beliebten Quartiere in Deutschlands Großstädten prägen.
Burg im Spreewald
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Burg im Spreewald
Kanufahren auf der Jagst
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Kanufahren auf der Jagst

Der unter dem Begriff LOHAS (Lifestyles Of Health and Sustainability) subsumierte Trend ist schon lange kein US-amerikanisches Phänomen mehr. Er beschreibt eine unübersehbare kulturelle Entwicklung, die zunehmend moderne Lebensstile generationenübergreifend prägt. Er ist der zeitgemäße und „moderne“ Ausdruck einer Lebenshaltung und einer Kultur, die auf der Suche nach einer Überwindung einer rein instrumentellen Vernunft und einer neuen Harmonie, einem neuen „Gleichgewicht“ sucht. Diesem Bedarf zu entsprechen und im Realen wie auch im übertragenen Sinn Orte und Pfade der „Nachhaltigkeit“ sichtbar werden zu lassen, ist das Ziel dieses innovativen, strategischen Bündelungs- und Vernetzungsansatzes. Zahlreiche weitere Hinweise darauf finden Sie im Bereich Presseportal. Dies alles steht jedoch nicht im Gegensatz mit Modernität und Innovation. Es ist umgekehrt: Dort wo Technik und Innovation sich bewusst in den Dienst dieser Trends stellt, sind sie mit wachsenden Chancen verbunden:

  • Regenerative Energien und die Produktivität des ländlichen Raums als Chance zur Bewältigung des Klimawandels,
  • Web 2.0 als eine Technologie, die Gemeinschaft fördert und den Internetnutzer zum Mitgestalter macht,
  • Individualisierte Produktion: der Kunde mit seinen individuellen Wünschen steht am Anfang und ist Ziel neuer Wertschöpfungsmodelle.

Sichtbar werden lassen und stärken: Die Regionen mit ihren Orten, Routen und Pfaden der Nachhaltigkeit.

Cafe Schellack in Wachenheim a.d. Weinstrasse
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Cafe Schellack in Wachenheim a.d. Weinstrasse

Ziel hierbei ist die In-Wert-Setzung, Unterstützung, Mobilisierung und Bündelung regionaler und wertiger Angebote, die diesem Profil der Zukunftsfähigkeit und Nachhaltigkeit in besonderer Weise entsprechen. Unternehmen, Orte und Projekte, die im Sinne dieses Profils heute schon herausragende Angebote machen und für die Menschen in der Region und für Besucher der Region und Touristen von Interesse sind, können durch Bündelung, Vernetzung und Kooperation gestärkt und gefördert werden. Für die verbundenen Regionen wäre diese Strategie auch mit einem Imagewinn verbunden, und einer Profilierung als Regionen mit einer lebens- und liebenswerten Zukunft förderlich.

Industriekulturerbe Zeche Ewald in Herten
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Industriekulturerbe Zeche Ewald in Herten

Ein solcher strategischer Ansatz kann auf der lokalen Ebene durch besondere Orte der Nachhaltigkeit (z.B. Zunftorte der Die Zunft AG - hier aktuell die Zunfthallen in Berlin) in der Fläche und im ländlichen Raum durch Kooperation im Sinne einer „Route der Nachhaltigkeit“ und durch „Leuchtturmprojekte“ realisiert werden. Es sollen in diesem Sinne sichtbar, vernetzt, gefördert, weiterentwickelt und in Wert gesetzt werden:

  • * Manufakturen, landwirtschaftliche Betriebe mit eigenen Vermarktungsstrecken und Handwerksbetriebe, die für die Identität und die Kultur der Region stehen oder Innovative Produkte und Angebote in diesem Sinne machen,
  • * Hotels, Ressorts, Restaurants, Wellness- und Freizeitangebote die im Sinne von sanftem Tourismus dem Bedarf und dem „Nachhaltigkeits-Profil“ entsprechen,
  • * Projekte, Orte oder touristische Angebote, die kulturell oder aus ökologischer Sicht für das Thema Nachhaltigkeit stehen.

Mit Hilfe von Guides für Orte, Regionen und Themen, über das Internet und durch eine geschickte Verknüpfung und Vernetzung mit der Tourismusbranche sollen die Bewohner der Region und ihre Besucher angesprochen und für diese Angebote geworben werden. Dieser Ansatz erlaubt sowohl bereits bestehende erfolgreiche Projekte und Ansätze, die im LEADER Programm, als private Initiativen oder mit Hilfe von Wirtschaftsförderungsmitteln aufgebaut wurden, einzubinden und in einem größeren, attraktiven Kontext sichtbar werden zu lassen. Sie stellen Einzelvorhaben, Einzelunternehmen in einen größeren und attraktiven Sinnkontext und werten sie auf. Über die unmittelbaren ökonomischen Effekte hinaus (Umsatzsteigerungen, Arbeitsplatzsicherung und Lernprozesse) soll dieses Vorgehen auch über Kooperation und Vernetzung Lern- und Innovationsprozesse anstoßen, die in die Region hinein wirksam werden. Auf den Vorarbeiten aufbauend, die von vielen Netzwerkpartnern sowie von der Die Zunft AG bereits geleistet wurden, werden nun die folgenden Maßnahmen umgesetzt:

Kanne, Design: Frank Ludwig Berlin
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Kanne, Design: Frank Ludwig Berlin
  • Identifizierung und Ansprache der Netzwerkpartner (soweit noch nicht erfolgt) und Erarbeitung einer Potenzialanalyse,
  • Herausarbeitung und Profiling potentieller Orte, Cluster und „Straßen der Nachhaltigkeit“ auf der lokalen und regionalen Ebene,
  • Identifizierung und Einbindung der wichtigsten Stakeholder,
  • Aufbau der lokalen und Regionalen Netzwerke und deren Betreuungs- und Kooperationsstruktur.


Städte und Regionen

Mehr Informationen zu den nun in die Umsetzung kommenden Zunft[orten] finden Sie hier. Kleinflächigere Zunft[häuser] und Zunft[höfe] sollen nach Umsetzung erster Orte in den Ballungsgebieten flächendeckend als regionale Marktplätze im deutschsprachigen Raum realisiert werden. Alle Orte werden zukünftig über die regionalen Routen der Nachhaltigkeit verbunden. Wir haben uns in den vergangenen Jahren mit Standorten im Osten wie im Westen Berlins, in Kiel, Bremen, Hamburg, an Nord- und Ostsee, in Rostock, auf Rügen, in Burg im Spreewald, Hannover, Bielefeld, Münster, Duisburg, Essen, Bochum, Gladbeck, Herten, Dortmund, Unna, Wuppertal, Solingen, Mönchengladbach, Krefeld, Düsseldorf, Köln, Koblenz, Frankfurt, Offenbach, Wiesbaden, Mainz, Mannheim, Ludwigshafen, Hassloch, Neustadt/Weinstrasse, Homburg/Saar, St. Ingbert, Saarbrücken, Luxemburg, Wernigerode, Magdeburg, Erfurt, Chemnitz, Leipzig, Dresden, Chemnitz, Freiburg, Stuttgart, Wendlingen, Nürnberg, Augsburg, München, Bregenz, Linz, Wien, Basel und Zürich beschäftigt. Leider konnte an diesen Standorten bisher noch kein Objekt unsere Erwartungen an eine ganzheitliche Umsetzungbarkeit “guter Dritter Orte” wirklich erfüllen.


Initiator

Die Zunft AG

Villa Wolf . Weinstraße 1 . D - 67157 Wachenheim an der Weinstrasse

Tel.: (+49) 06322 / 989794 . Tfx.: (+49) 06322 / 98979 . Mobil: (+49) 0151 / 15307908

info@die-zunft.de . http://www.die-zunft.de . http://www.zunftviertel.de . http://www.route-der-nachhaltigkeit.com


Zum Unternehmen

Villa Wolf in Wachenheim
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Villa Wolf in Wachenheim

Die Zunft AG ist ein Kompetenznetzwerk in der Rechtsform einer Aktiengesellschaft. Das Unternehmen setzt auf Werte, auf die Rückkehr zu fairen Handelsansätzen und auf Qualität. Primäres Ziel ist es, das Bewusstsein für nachhaltige und regionale Produkte und Dienste und ein besseres Leben zu schaffen. Und man will, dass gute, ehrliche Produkte und wertige Dienste, sowohl real an Orten, wie auch virtuell im Internet eine Heimat finden. Hierzu ist nicht nur das Bewusstsein nötig, dass ein Wertewandel stattfindet, sondern es braucht auch Orte, an denen die Kommunikation über den Wertewandel stattfinden kann. Deshalb wird die Die Zunft AG in den nächsten Jahren in Europa 15 - 20 Zunftorte schaffen, die in authentischen Industriedenkmälern und an guten Orten entstehen. Zunftorte sind dabei Plätze mit einem ganzheitlichen Ansatz. Es entstehen neue Formen von Konsum und kleinteiligem Arbeiten und Angebote aus den Bereichen Slow-food-Food-Gastronomie, Nachhaltigkeit, Manufakturen, Design, Wellness, Edutainment und Events. Mit einem qualitativ selektiven Ansatz werden dort aber nicht nur Flächen genutzt, sondern Funktionen: Jeder Nutzer ist den anderen Nutzern gleichzeitig Frequenzbringer. Auf dieser Bündelungsstrategie basiert das Konzept und bietet mittelständischen Herstellern, kleinen Unternehmen, Handwerksbetrieben oder Dienstleister zu fairen Bedingungen Orte guter Nachbarschaften. Verbraucher wollen heute immer mehr wissen, wo die Lebensmittel herkommen, interessieren sich für die Fertigungsweisen und dafür, wie die Mitarbeiter im Unternehmen behandelt werden. Es wachsen immer stärker Zielgruppen heran, wie die LOHAS oder die Kulturell-Kreativen, die sich für Lebenskultur und Nachhaltigkeit stark machen und mittlerweile etwa 30 % der Bevölkerung ausmachen. Über das Zunftwerk-Netzwerk eröffnet die Die Zunft AG Firmen zudem Zugang zum Kapitalmarkt, zu öffentlichen Förderstrukturen, hilft im Vertrieb, im Marketing, im Controlling, PR etc. und stellt eine ganzheitliche Vermarktungsplattform zur Verfügung. Die Die Zunft AG erhielt für ihr Zunftviertel-Konzept für einen Teil des UNESCO-Weltkulturerbes Zeche Zollverein in Essen den „Chance Denkmal Award" der MGG/Ruhrkohle AG sowie die Auszeichnung als einer der „"365 Orte" im Wettbewerb „Deutschland - Land der Ideen", wie auch eine Anerkennungsurkunde im Wettbewerb "Create NRW 2007".

Persönliche Werkzeuge
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