Koch & Bergfeld

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Das Unternehmen / Die Silberwarenmanufaktur

Die Silberschmiedekunst hat bei Koch & Bergfeld aus Bremen eine lange Tradition. Seit dem Jahr 1829 - das Gründungsjahr der Manufaktur – fertigen die Bremer Silberschmiede ununterbrochen ihre handwerklich herausragende Kunst. Im Kern der Herstellung von wertvollen Silberwaren hat sich seit dieser Zeit wenig geändert. Dreh- und Angelpunkt jedes einzelnen Teils ist das handwerkliche Geschick, Sorgfalt und Geduld sowie die langjährige Erfahrung der Mitarbeiter der Manufaktur. Schließlich werden in jeden silbernen Löffel 28 Arbeitsgänge, in jede Gabel sogar 32 Arbeitsgänge investiert. Bei Koch & Bergfeld, in den denkmalgeschützten Gebäuden in der Bremer Neustadt, stehen neben modernen elektronisch gesteuerten Maschinen noch die klassischen Arbeitsbänke, an denen erfahrene Mitarbeiter in äußerster Konzentration jedem Besteckteil die Form und den Glanz geben, die die Meisterwerke von Koch & Bergfeld auszeichnen.



3000 Werkzeuge

In insgesamt 250 Büchern – sogenannten „Folianten“ – sind viele Bestecke und Korpuswaren (Leuchter, Teekannen etc.) der gesamten Tafelsilberproduktion seit mehr als 150 Jahren verzeichnet. Zeichnungen von so berühmten Designern wie Wilhelm Wagenfeld, Gustav Elsaß, Bernhard Hoetger und Henry van der Velde dokumentieren Entwurf und Herstellung von Bestecken und Tafelsilber, teilweise mit Namen der Kunden, Gewicht und Werkstattnummer, die seit etwa 1840 bei Koch & Bergfeld hergestellt wurden. Die im Manufaktur-Archiv gelagerten 3000 Prägewerkzeuge, die nach den Zeichnungen von Graveuren in filigraner Handarbeit angefertigt wurden, machen eine Nachproduktion seltener und auch teilweise nur in kleinen Auflagen produzierter Bestecke möglich. Diese Prägewerkzeuge sind der eigentliche Schatz der Manufaktur.


Leitprodukt

Ist erst einmal ein Besteck vom Zeichner entworfen und das Prägewerkzeug vom Werkzeugmacher hergestellt, beginnt die Arbeit der Silberschmiede. In Pressen werden die Rohlinge in einem aufwendigen Prägeverfahren in Form gebracht, um dann in reiner Handarbeit ihre eigentliche feine Kontur zu erhalten. An speziellen Schneid-, Schleif-, Feil- und Poliermaschinen werden die signifikanten Merkmale der einzelnen Bestecke herausgearbeitet. Bei diesem Arbeitsgang bekommen sie ihr Erkennungszeichen: die von Hand geschliffenen Ecken und Kanten, die Koch & Bergfeld berühmt gemacht haben.

Nach dem zusätzlichen Feinversilbern wird die Besteckoberfläche mit Hilfe von rotierenden Tuchscheiben und einer speziellen Paste nochmals gründlich bearbeitet und auf Hochglanz poliert. Nach der abschließenden Qualitätsprüfung und Freigabe wird das glänzende und wertvolle Besteck in speziell gefertigte Kästen und Kartons gebettet - so erreicht es den Kunden.


Persönliche Anmerkungen

Adresse

Koch & Bergfeld Silberwarenmanufaktur

Kirchweg 200

D - 28199 Bremen

Tel.: (+49) 0421 / 55 90 6-00

Fax: (+49) 0421 / 55 90 6-55

email: info@koch-bergfeld.de


Weblink

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