Kauffmannmühle
Aus Zunft[wissen]
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Allgemeine Informationen
Allgemeine Informationen zum Stand der unterschiedlichen Zunft[orte]-Projekte finden Sie hier.
Die Philosopie
Die "Die Zunft AG" will mit ihrem Bündelungsansatz an "guten Orten" nicht einfach Flächen, sondern Funktionen schaffen und nachhaltig gewährleisten: Jeder Mieter soll den anderen Mietern gleichzeitig Frequenzbringer sein. Diese Kooperationsstrategie soll mit Nettokaltmieten zwischen 9 und 15 Euro/qm Händlern und Herstellern (denen die Mieten der sogenannten guten Lagen (bei 100 bis 300 Euro Kaltmieten pro Monat und Quadratmeter an Standorten wie Hamburg oder München) zu hohe Kosten bescheren, ohne ihnen aber immer eine wirklich gute Nachbarschaft bieten zu können, die sie zur Vermarktung wertiger Produkte benötigen) neue Perspektiven für eine werteorientierte, nachhaltige Unternehmessicherung und im wahrsten Sinne des Wortes "gute Geschäfte" ermöglichen. Die Zunft[orte] bieten zukünftig eine Problemlösung für regionale und manufakturelle Produzenten und werteorientierte Dienstleistungsunternehmen. Es sollen, zusätzlich zu den Bereichen Produktion und Vertrieb wertiger Produkte und Dienste, in einem ganzheitlichen Ansatz authentische Orte für Angebote aus den Bereichen Wellness und Nachhaltigkeit, für neue Formen von Wohnen und Arbeiten, für wertige Dienstleistungen wie auch für Edutainment-Angebote sowie einzigartige Orte für die Umsetzung anspruchsvoller Eventkonzepte entstehen.
Der Ort / Das Projekt
Die in den Jahren 1881 - 1883 von den Architekten Jelmoli und Blatt erbaute Mühlenanlage hatte ihren Ursprung in einer im Schriesheimer Tal gelegenen, mit Wasserkraft betriebenen Getreidemühle. Mit ihrer Verlegung nach Mannheim erhielt die Firma den Zusatz "Erste Mannheimer Dampfmühle". Anfang des zwanzigsten Jahrhunderts erweitert und erneuert, überstand die Mühle die beiden Weltkriege ohne nennenswerte Schäden. Obwohl die Mühle in den Jahren nach dem 2. Weltkrieg gut beschäftigt war, wurde sie im Jahr 1960 nach 78 Jahren der Produktion stillgelegt. Mit der Entwicklung der städtebaulichen Konzepte für neue Arbeitsplatzstrukturen im Jungbusch wurden auch Investitionen in den aufwändigen Erhalt des alten Industriedenkmals möglich. Erste Mieter, wie der Musiksender Sunshine live oder IT-Firmen wie Digi Info sind schon eingezogen, so wie auch die Künstlerinitiative Zeitraum Exit, die 2007 in der Kauffmannmühle eine neue Heimat gefunden hat.
Aktueller Stand des möglichen Zunft-Projektes
Voraussetzung für die Umsetzung des Zunftansatzes in Mannheim ist eine koordinierte Umsetzung der Gesamtnutzung des ca. 12.000 qm grossen Objektes, wie auch die Sicherstellung einer genehmigungsrechtlich notwendigen Parkierungslösung für die im Jungbusch gelegene Mannheimer Hafenstrasse. Das Zunft[viertel]-Projekt hätte nach den ursprünglichen Planungen von der vom Eigentümer geplanten Gesamtnutzfläche etwa ein Viertel der Flächen - d.h. ca. 3.000 qm - nutzen sollen. Die Nennung genauer Mietkonditionen und eines Fertigstellungsdatums seitens des Eigentümers war leider bisher nicht möglich. Im Herbst 2008 hat nun die Stadt Mannheim eine Machbarkeitsstudie ausgeschreiben, die mehr "Klarheit" bezüglich der zu erwartenden Sanierungskosten und der Lösung der Parkierungsproblematik bringen soll. Die daraus zu erwartenden Informationen sollen Anfang 2009 vorliegen. Die "Die Zunft AG" prüft mit Partnern zudem konkrete Alternativen in der Metropolregion Rhein-Neckar auf ihre Wirtschaftlichkeit und ihre Machbarkeit. Falls Sie weitere interessante Altindustriestandorte in der Region kennen sollten, senden Sie uns doch einfach eine eMail.

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