James Halliday

Aus Zunft[wissen]

Wechseln zu: Navigation, Suche

Inhaltsverzeichnis

Zur Person / Der Weinschriftsteller

James Halliday setzt sich seit gut 30 Jahren mit Weinen speziell in Australien auseinander und darf zurecht als DER australische Wein-Papst bezeichnet werden. Neben seinem Hauptinteresse Australien hat er sich auch mit Weinen aus Neuseeland auseinander gesetzt. Er hat mehr als 50 Bücher über Wein veröffentlicht. Er hat mit Coldstream Hills im Yarra Valley auch ein eigenes respektables Weingut gegründet. Das war allerdings bereits sein 2. Versuch: Vorher hatte er bereits im Hunter Valley das Weingut Brokenwood aus der Taufe gehoben. Wie immer in diesen Dingen sollten Sie natürlich bedenken, dass gerade Wein ja immer Geschmackssache ist und in so fern Mr. Halliday Ihnen in erste Linie eine Orientierung geben kann. Ob und wie Sie dann mit ihm übereinstimmen, würden wir auch gerne wissen.


Australian Wine Companion 2007

Sein jährliches Standardwerk - auf das wir uns auch hier bei Zunft[wissen] beziehen - ist der Australian Wine Companion der in der 2007-Ausgabe (ISBN 0-00-724078-3):

  • Profile zu 2176 australischen Weingütern
  • 230 neu aufgenommene australische Weingüter
  • Bewertung von insgesamt 6405 australischen Weinen
  • 5200 Experten-Anmerkungen zu australischen Weinen
  • Cellar Door Öffnungszeiten

Nachfolgend die wichtigsten Listen aus der 2007 Ausgabe. Alle Preisangaben sind in Australischen Dollar (A$). Hier in Europa ist davon auszugehen, dass diese Preise denen in Euro fast entsprechen. Finden Sie günstigere Bezugsquelle, so lassen Sie uns das bitte unbedingt wissen. Sein Bewertungsraster bei Weine geht bis zu 100 Punkten und alles über 90 sollte hervorragend sein. Die angegebenen Bezugsquellen bieten meist nur ein sehr eingeschränktes Sortiment des jeweiligen Weingut an. Leider sind gerade die von Halliday herausgestellten Weine nicht dabei. Im Rahmen unserer Zunft[werk]-Aktivitäten sind wir aber bemüht mehr dieser köstlichen Qualitäten verfügbar zu machen. Wenn Sie daran spezielles Interesse haben oder uns in diesem Vorhaben unterstützen können, freuen wir uns über eine Nachricht an unsere eMail-Adresse.

Doch nun zu den Halliday'schen Listen:


Weingut des Jahres 2007 in Australien

Paringa Estate im Bundesland Victoria auf der Mornington Peninsula.


Die zehn "best value" Weißweine bis A$ 10 (ca. 10 €) 2007

points / wine

  • 87 / De Bortoli Scared Hill Colombard Chardonnay 2005 (A$ 6)
  • 86 / Angove's Butterfly Ridge Riesling 2005 (A$ 7)
  • 88 / Yalumba Oxford Landing Sauvignon Blanc 2005 (A$ 8)
  • 88 / McPherson Wines Murray Darling Chardonnay 2005 (A$ 9)
  • 89 / McWilliam's Inheritance Semillon Sauvignon Blanc 2005 (A$ 9)
  • 93 / Barwite Vineyards Upper Goulburn Riesling 2005 (A$ 9)
  • 88 / Paul Bettio Wines King Valley Sauvignon Clanc Chardonnay 2005 (A$ 10)
  • 88 / Casella Wines Yellow Tail Semillon Sauvignon Blanc 2005 (A$ 10)
  • 87 / Zilzie Wines Buloke Sauvignon Blanc 2005 (A$ 10)
  • 90 / Orlando Jacob's Creek Chardonnay 2005 (A$ 10)


Die zehn "best value" Rotweine bis A$ 10 (ca. 10 €) 2007

points / wine


Die zehn "best value" Weißweine zwischen A$ 10-15 2007

points / wine


Die zehn "best value" Rotweine zwischen A$ 10-15 2007

points / wine


Zehn der besten Newcomer 2007


Persönliche Anmerkungen

  • Oliver Selaff Januar 2007: Ich habe eben mit meinem australischen "Kumpel" in Melbourne über die Halliday'schen Listen telefoniert und einiges interessantes heraus bekommen. Generell ist Mr. Halliday als Orientierung gut, man sollte seine Meinung aber nicht überbewerten. Ein Indiz für diesen Überschwank ist vielleicht die Tatsache, das Stephen sagt, dass man - als einigermaßen erfahrener Weintrinker - mindestens A$ 15 für einen Wein ausgeben muss, was im übrigen ja auch in Deutschland (€ 6-8) gilt. Dann wären die Listen von Mr. Halliday bis A$ 10 und bis A$ 15 dann schon ein wenig überflüssig. Unabhängig davon finden sich hier auf den Seiten der australischen Weingüter auch viele Halliday-Bewertungen mit Preisen über A$ 15. Die Schwierigkeit in Europa ist halt, das sich der Preise des Weines auf dem Weg von down under hierher meist verdoppelt und so ein wenig die Balance durcheinander bringt. Dennoch zeigen zumindestens meine Erfahrungen, dass auch Qualitäten aus der Neuen Welt, die hier um die € 7.- kosten durchaus gut bis sehr gut sein können. Oder sollte ich schreiben speziell, weil Sie sich eben von deutschen, italienischen und französischen Weinen teils stark unterscheiden? Ich würde mich jedenfalls über andere Meinung zu diesem Thema freuen ...
Persönliche Werkzeuge
Zunft[institut]
Zunft[blog]
Zunft[netz]
Zunft[tv]