Initiative für Nachhaltigkeit

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Inhaltsverzeichnis

Die Initiative

Die Initiative für Nachhaltigkeit in Essen/Ruhr hat sich im April 2005 zusammengeschlossen, um Studierenden, DozentInnen sowie der interessierten Öffentlichkeit in Essen das facettenreiche Leitbild der Nachhaltigkeit näher zu bringen. Wie an anderen Universitäten (z.B. Berlin, Köln, Passau) soll das Netzwerk der Nachhaltigkeit unter Studierenden und DozentInnen auch in Duisburg-Essen wachsen. Im Zuge der UN-Dekade „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ und als Mitglied des Copernicus-Netzwerkes wollen wir einen Beitrag zu einer nachhaltigen und zukunftsfähigen Entwicklung der Universität Duisburg-Essen leisten.

Mit der interdisziplinären Vortragsreihe wollen wir weitere Initiativen und Projekte in Wissenschaft und Praxis an der Universität Duisburg-Essen anstoßen. Sich mit dem Thema einer nachhaltigen Entwicklung auseinanderzusetzen heißt für uns, Zukunft zu gestalten. Man möchte gemeinsam mit Interessierten vergegenwärtigen, worum es für die Weltbevölkerung, für das Land, für das soziale Umfeld sowie für die Menschen als Individuen geht und gehen kann, wenn man über Zukunftsfähigkeit - eine nachhaltige Entwicklung - spricht: Wie schaffen man eine Welt, die heutigen und zukünftigen Generationen Lebensqualität und Wohlstand ermöglicht?


Hier fehlen uns noch weitere Informationen. Wir freuen uns daher auch über Ihre Beiträge, Anmerkungen und Kommentare. Schreiben Sie doch einfach mit bei "Der Enzyklopädie der guten Dinge". Wie? Ganz einfach: Schauen Sie einfach in die Ersten Schritte!


Termine

Im WS 07/08 wird die Initiative für Nachhaltigkeit Alltagsaspekte des Leitbildes „Nachhaltigkeit“ unter dem Motto „nachhalTäglich“ beleuchten. Nachdem die erste Veranstaltung im Juni 2007 das Thema „Mobilität“ fokussierte, befasst sich die zweite Veranstaltung mit „Energie“, weitere sind für „Ernährung“ und „Kleidung“ geplant.

Am 20. November wird Dipl.-Ing. Architekt Volker Bocklenberg als Energieberater (Energie Office) unter dem Titel „Richtiger Umgang mit Energie“ eines der brisantesten Themen dieser Zeit behandeln und damit dringende Fragen beantworten. Die Veranstaltung findet um 19 Uhr im Casino des Studentenwerks der Universität Duisburg-Essen (Campus Essen) statt.

• Warum wird Energie laufend teurer?

• Wie sieht die Energieproduktion in Deutschland aus?

• Welche Energieproduktionsmethoden gibt es?

• Wie effektiv ist die Produktion mit erneuerbaren Energien?


Januar 2008

Die Initiative für Nachhaltigkeit präsentiert im Rahmen der Vortragsreihe „nachhalTäglich – Lebensqualität mal anders“ am 15.1.2008 um 19 Uhr im Casino des Studentenwerks die Schülerfirma „Food Factory“ aus Wuppertal.

Integration vorantreiben, Sozialkompetenz fördern und mit praktischer Herangehensweise Perspektiven ermöglichen, sind Leitlinien der Hauptschule am Katernberg/Wuppertal. Dabei geht es nicht nur um das gemeinsame Lernen sondern auch um das miteinander Er/Leben und Gestalten.

So gründeten Schüler des achten (Food Factory 1) und neunten (Food Factory 2) Jahrgangs der Hauptschule am Katernberg im Schuljahr 2004/05 die Food Factory (http://www.foodfactoryhsk.de). Das Aufgabengebiet besteht aus der Herstellung von Speisen und Buffets, aber auch aus Warenkalkulationen, Einkauf/Verkauf, Buchhaltung und Kommunikation – eine eigene Homepage erstellten sie ebenfalls eigenständig. Sie bieten einen Partyservice innerhalb sowie außerhalb der ihrer Schule an. Dabei achten sie nicht nur auf die Verwendung saisonaler Produkte sondern auch darauf, dass diese aus regionalem Bio-Anbau stammen und schonend verarbeitet werden. Zudem erfahren die Schülerinnen und Schüler durch die praktische Beschäftigung mit Ernährung eine andere Sichtweise auf Lebensmittel. Die Food Factory zeigt somit Perspektiven auf, nachhaltig, strukturell und zukunftsfähig. Orientierung bietet ihnen ihre Lehrerin Frau Worpenberg, die am 15.1.2008 die Food Factory vorstellen wird. Die Projektleiterin zeichnet die Entwicklungsschritte der Firma nach und beleuchtet Lernzuwächse von Schülern und Lehrern.

Wirtschaftliche Zusammenhänge können mit solch einem Projekt praktisch vermittelt sowie Teamfähigkeit, Eigenverantwortung, Zuverlässigkeit und Selbstständigkeit gefördert werden. Berufsorientierung mal anders. Berufsorientierung praktisch.


Aktuell: Veranstaltung am 5.2.2008 um 19 Uhr im Casino des Studentenwerks (Campus Essen)

Streetfashion von armedangels _ 100% ökologisch.100% fair.

Das erste deutsche Fairtrade zertifizierte Steetwear Label zu Gast bei der Initiative für Nachhaltigkeit.

Anton Jurina (28) und Martin Höfeler (25) – die beiden Gründer der armedangels – haben sich gegen einen klassischen Berufseinstieg entschieden. Sie wollten lieber etwas Eigenes gründen. Und dabei eine klare Absage an Kinderarbeit, Umweltverschmutzung und Ausbeutung leisten. Aus dieser Idee heraus haben sie armedangels gegründet, das erste Fairtrade zertifizierte Streetwear Label in Deutschland. Die ehemaligen Studenten aus Köln treffen alle Entscheidungen bei dem Aufbau ihres Unternehmens vor einem fairen und ökologischen Hintergrund, und stellen gleichzeitig höchste Ansprüche an Design und Qualität. Konsequent stehen hier finanzieller Erfolg und ethische Korrektheit zusammen. Das mittlerweile achtköpfige Team arbeitet unermüdlich für den Erfolg des Unternehmens. Und der Einsatz zahlt sich aus: Anfang des Jahres wurde armedangels für den Deutschen Gründerpreis 2008 nominiert.

Bei armedangels wird nicht von „Nachhaltigkeit“ geredet, sondern nachhaltig gehandelt. Alle Produktionspartner haben transparente Lieferketten, Rohstoffanbau und Produktion kommen aus fairer und ökologischer Hand. armedangels ist eines von 110 deutschen Unternehmen mit dem Fairtrade-Siegel. Von jedem verkauften Shirt spendet armedangels einen Euro an das Bildungsprojekt Pratham.de. Die Organisation bekämpft die Armut in Indien langfristig mit einem Bildungsprogramm, indem jedes Kind lesen und schreiben lernt. Das Kölner Startup ist der Beweis dafür, dass Social Entrepreneurship und nachhaltiges Handeln die Zukunft für verantwortungsvolles und erfolgreiches Unternehmertum sind. Das Team wächst, der Umsatz steigt. Und alles auf fairem und ökologischem Weg. Die armedangels sind auf Erfolgskurs.


Pressemitteilung Essen, 27. Oktober 2008

Vortrag zum Thema „Green Building“: Nachhaltige Architektur mit Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität. Essener Architekt Wolfgang Zimmer referiert an der Universität Duisburg-Essen.

Am 26. November 2008 um 19.30 Uhr referiert Wolfgang Zimmer, Architekt BDA und Geschäftsführender Partner von Koschany & Zimmer Architekten KZA, an der Universität Duisburg-Essen zum Thema „Green Building - oder was ist neu an ‚Nachhaltigem Bauen’?“ Die Veranstaltung findet im Casino der Universität im Reckhammerweg 1, 45141 Essen statt. Die interessierte Öffentlichkeit ist eingeladen, dem Vortrag beizuwohnen – eine vorherige Anmeldung ist nicht notwendig. Im Rahmen der von der „Initiative für Nachhaltigkeit“ an der Universität Essen organisierten Vortragsreihe beleuchtet der Referent unterschiedliche Aspekte ökologischer Architektur. Das Thema „Green Building“ ist in aller Munde. Selbst in arabischen Ländern, die bislang aufgrund des Ölreichtums dem Thema Energiekosten eher unbeeindruckt gegenüberstanden, wird bereits intensiv über Nachhaltigkeit in der Architektur diskutiert. Ein Rückblick auf das Thema zeigt, dass Green Building seit zehn Jahren Inbegriff der Kennzeichnung von ökologischer Architektur ist. Neben Zertifizierungen wie „LEED“ (Leadership in Energy and Environmental Design), „BREEAM“ (Building Research Establishment Environmental Assessment Method) und weiteren ökologischen Siegeln, gibt es seit 2008 auch das der deutschen „DGNB“ (Deutsche Gesellschaft für nachhaltiges Bauen). „Es stellt sich die Frage, ob es sich dabei ausschließlich um ein Marketing Tool handelt,“ so Zimmer, „oder ob sich ein wirkliches Gütesiegel dahinter verbirgt?“ Ein weiterer Aspekt des Vortrags beleuchtet die Situation der Bauindustrie. Welche Rolle nimmt die Bauindustrie ein? Wie verhält sie sich beim Thema Nachhaltigkeit, wenn es nicht nur um das Bauen, sondern auch das Betreiben von Gebäuden geht? Wenn Kosten eine Rolle spielen, die den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie umfassen. „Viele Fragen, aber ein Fazit kann ich schon mal ziehen,“ so der Architekt, „nachhaltige Architektur bedeutet Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität.“

Der Veranstalter, die Initiative für Nachhaltigkeit an der Universität Duisburg-Essen, ist eine Organisation Studierender der Universität. Sie bieten sowohl Studierenden, Dozenten aber auch der interessierten Öffentlichkeit eine Plattform und Vortragsreihe zum Thema Nachhaltigkeit. Dritte sollen angesprochen und eingeladen werden, selbst aktiv zu werden. Vier Schwerpunkte haben sich bei der Beschäftigung mit nachhaltigen Themen herausgebildet: Das sind Nachhaltigkeit, Sustainability, Zukunftsfähigkeit und Lebensqualität.

Der Name KZA steht für Kreativität, Qualität und Innovation. 1959 in Essen gegründet, wird das Architektenbüro heute in zweiter Generation fortgeführt. Mit seinen etwa 50 Mitarbeitern liegt die Stärke des Büros darin, sich immer wieder – unbefangen und neugierig – mit Aufgaben zu befassen und individuelle Lösungen zu finden. Zunächst vorrangig in Deutschland tätig, knüpft das Büro seit einigen Jahren Kontakte ins Ausland. Irland, England, Dubai, Russland und China bilden neue Schwerpunkte. Seit 2005 unterhält KZA zudem ein Büro in Dubai.

"Es ist unsere Verantwortung“, so die Geschäftsführenden Partner Axel Koschany und Wolfgang Zimmer, „zusammen mit unseren Bauherrn mit zukunftsweisender Architektur Räume für Menschen zu schaffen."

Link für weitere Informationen: http://www.kza.de und http://www.initiative-für-nachhaltigkeit.de

Nicola Leffelsend (Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) Koschany + Zimmer Architekten KZA Im RüKONTOR, Rüttenscheider Straße 144, 45131 Essen Fon: 0201-896 45 98, Fax: 896 45 45, nicola.leffelsend@kza.de

Katrin Bosnjak Initiative für Nachhaltigkeit katrin.bosnjak@studenten-nachhaltigkeit.de


Adresse

Sarah Lubjuhn, Maria Schnurr

E-Mail: info@studenten-nachhaltigkeit.de

Initiative für Nachhaltigkeit

c/o Maria Schnurr

Westfalenstr. 182

D - 45276 Essen


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