Geschäftsplan Zunftfreunde

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Dies ist ein Artikel aus dem Bereich Zunftfreunde.

Businessplan (Entwurf)

Der folgende Businessplan wurde aufbauend auf obigen Text von Florian Lucke erstellt. Der BP ist noch unvollständig (Auslassungen sind durch (...) gekennzeichnet) und seine Veröffentlichung dient der Erleichterung der gemeinsamen Bearbeitung durch das Gründungsteam der Zunft[freunde] eG. Weitere Hinweise und Ergänzungen sind erwünscht.


1. Executive Summary

(...)

2. Geschäftsidee

Welches Produkt oder welche Dienstleistung soll verkauft werden?

Die Dienstleistungspalette der Zunftfreunde eG unterteilt sich in 3 Punkte:

  • Es werden Geldmittel in Form von günstigen Krediten mit flexiblen Laufzeiten und Rückzahlungen bereitgestellt, um die Produktion (Maschinen, Personal) zu erweitern, die Eröffnung von Shops (Inneneinrichtung, Personal) an Zunft[orten] oder organisatorische Optimierungen (IT-Infrastruktur) zu ermöglichen.
  • Eine integrierte Unternehmensberatung bietet ihre Dienste schwerpunktmäßig in den Bereichen Prozessoptimierung, Produkt-optimierung, IT-Strategie und Marketing sowie Vertrieb an.
  • Eine internetbasierte Geschäftsplattform mit regelmäßigen persönlichen Treffen bietet den Mitgliedern Möglichkeiten für die Vernetzung und den Austausch mit Gleichgesinnten. Dazu gehört auch die kostenlose Nutzung einer internen Jobbörse. In einer Ausbaustufe wird die Vernetzung durch einen Barter-Club intensiviert. Außerdem bietet die Genossenschaft einen sicheren Rechtsraum für Mitgliedergeschäfte.


Welches Problem wird mit Ihrer Idee gelöst und welchen Nutzen hat der Kunde konkret davon?

Kleine und mittelständische Unternehmen treffen auf erhebliche Schwierigkeiten, wenn sie bei Banken oder privaten Finanzierungspartnern nach kleineren Kreditbeträgen (2000-20000 €) nachfragen. Außerdem sind diese Institute und Partner nur selten in der Lage die für KMU oft existenziell wichtige Flexibilität der Laufzeiten und Rückzahlungen zu gewähren. Die Mitgliedsunternehmen der Zunft AG erhalten durch die Zunftfreunde eG Zugang zu zinsgünstigen Kleinkrediten mit flexiblen Laufzeiten und Rückzahlungskonditionen, die mit einer intensiven Beratung gekoppelt sind und somit die erfolgreiche Erweiterung und Optimierung ihres Geschäfts mit den bereitgestellten finanziellen Mitteln gewährleisten. Die auf die Bedürfnisse von KMU zugeschnittenen Beratungsdienstleistungen können auch unabhängig von der Finanzierung in Anspruch genommen werden. Durch die Transparenz der Unternehmensberatung innerhalb der Genossenschaft ist die Ausrichtung der Beratung auf nachhaltige Erfolge ihrer Klienten sichergestellt. Dies bedeutet für die Unternehmen, dass sie sich auf die hohe Qualität der Beratung verlassen können. Mitglieder können 3 kostenfreien Beratungstagen pro Kalenderjahr in Anspruch nehmen. Darüber hinaus gehende Beratung wird mit einem Rabatt von 25% auf den Listenpreis angeboten. Nicht-Mitglieder (geförderte Unternehmen) zahlen einen - gegenüber den üblichen Marktpreisen - geringen Tagessatz von geplanten € 600,- für die Beratung.


Worin ist die Idee besser als der Wettbewerb?

Die Vorteile für die Mitglieder der Zunftfreunde eG gegenüber anderen Mikrofinanzpartnern, Unternehmensberatungen, Genossenschaften und Geschäftsplattformen bzw. –Netzwerken sind folgende:

  • Die Unternehmen, die sich auf einer der Plattformen der Zunft AG aktiv betätigen, haben einen Auswahlprozess durchlaufen. Diese Unternehmen bekommen durch die Zunft[freunde] eG die Möglichkeit, sich mit Menschen und Unternehmen zu vernetzen, die die gleichen hohen Qualitätsansprüche erfüllen und sich dem Gedanken der Nachhaltigkeit ebenso verpflichtet fühlen, wie sie selbst.
  • Die Genossenschaft akkumuliert und bündelt für ihre Mitglieder wichtige Dienstleistungen und entsprechendes Expertenwissen auf den Gebieten Finanzierung, Beratung und Vernetzung. Die effiziente Kombination aller drei Dienstleistungen bei einem Ansprechpartner ist einzigartig am Markt.
  • Die Transparenz und genossenschaftliche Kontrolle der Institution gewährleistet, dass die Kunden sicher sein können, dauerhaft qualitativ hochwertige Dienstleistungen zu fairen Konditionen angeboten zu bekommen. Darüber hinaus bieten von der Genossenschaft emittierte Genusscheine ihren Mitgliedern eine Beteiligung am Unternehmenserfolg.
  • Die konsequente Verknüpfung von Darlehensvergabe und qualifizierter Unternehmensberatung sichert den nachhaltigen Erfolg des Klienten.
  • Die Unternehmensberatung bietet auf die Mitgliedsunternehmen der Zunft AG zugeschnittenes Expertenwissen an:
    • Marketing- und Vertriebs-Know-how in den betroffenen Marktsegmenten
    • E-Commerce Know-how
    • Praktische Erfahrungen in Organisation, Führung und Optimierung von Klein- und Mittelständischen Unternehmen
    • Ausgeprägte Erfahrungen in der Schnittstelle Kunde/Unternehmen, speziell in der optimalen Ausgestaltung von Kundenservice, Kundenpflege und Kundenbindung
    • Der zu einem späteren Zeitpunkt initialisierte Barter-Club bietet seinen Mitgliedern weitere Vorteile:
      • Finanzierung über Verrechnungskredite
      • Erhöhung der Eigenkapital-Rendite
      • Vermittlung von Zusatzgeschäften
      • Weniger Zahlungsausfälle
      • Schonung der Liquidität
      • Verbesserung im Kreditrating der Banken


Welche Entwicklungsschritte sind noch zu leisten?

  • Um die Vergabe von Kleinkrediten abwickeln zu können, muss die rechtliche Konstruktion noch mit der GLS Bank und dem Mikrofinanzinstitut abgeklärt werden.
  • Die Software (Wiki) für die virtuelle Vernetzung der Mitgliedsunternehmen muss noch adaptiert werden.
  • Der Barter-Club muss konzeptionell vorbereitet und bei den Mitgliedern beworben werden. Es muss ein separater Businessplan entwickelt werden, aus dem hervorgeht, wann der Barter-Club seine Aktivitäten aufnehmen kann.
  • Bei den potentiellen Mitgliedsunternehmen der Zunft AG muss die Idee der Genossenschaft beworben werden.
  • Es muss eine Internetpräsenz und eine Informationsbroschüre erstellt werden.


Wie erfolgt die Kapazitätsplanung?

(...)


3. Marketing und Vertrieb

Als Tochterunternehmen der Die Zunft AG, das als Dienstleister für die Mitgliedsunternehmen fungieren wird, erübrigt sich eine gesonderte Markt- und Wettbewerbsanalyse. Deshalb sei hier auf die entsprechenden Stellen im Businessplan der Die Zunft AG verwiesen. Ihre eigentliche Geschäftstätigkeit, d.h. die Vergabe von Krediten, die Beratung und Vernetzung ihrer Mitglieder wird die Zunft[freunde] eG grundsätzlich mit der Eröffnung des ersten Zunft[ort]es aufnehmen. Die Aufnahme der finanziellen Unterstützungsaktivitäten erfolgt allerdings erst ab einem Mindest-Stammkapital von € 75.000.-. Die Beschränkung der Mitgliedschaft ist nicht geplant. Angestrebt wird eine Mitglieder-Gewinnung im Bereich finanzieller Unterstützer und Unternehmen, die an Zunft[orten] aktiv werden möchten. Die Gründung der Zunft[freunde] eG ist für (...) geplant, d.h. 3 Monate vor der Eröffnung des Zunft[viertel] Zeche Zollverein. Ab diesem Zeitpunkt wird bei den Interessenten, die sich der Zunft-Idee verbunden fühlen und gerne finanzielle Mittel für die Projektunterstützung bereitstellen möchten für ein Engagement geworben, um das o.g. Stammkapital bis zur Eröffnung des Zunft[viertel] Zeche Zollverein einsammeln zu können. Dazu wird über den bestehenden Emailverteiler eine Einladung mit einem Hinweis auf die Internetpräsenz der Genossenschaft verschickt. Parallel dazu erfolgt die persönliche Ansprache der Interessenten per Telefon. Die Unternehmen, die eine Filiale in einem Zunft[ort] eröffnen, den Vertrieb ihrer Produkte über Zunft[werk] organisieren oder Zunft[netz] für ihre Geschäftsaktivitäten nutzen wollen, werden bereits beim ersten Kontakt mit der Die Zunft AG über die Zunft[freunde] eG informiert. Spätestens nach Vertragsabschluss stellt sich die Genossenschaft dann persönlich vor. Dazu werden gegebenenfalls Informationsveranstaltungen durchgeführt, auf der diejenigen Gründungsmitglieder der Genossenschaft, die selbst als Unternehmer im Kontext der Die Zunft AG aktiv sind, die Neulinge von den Vorteilen einer Mitgliedschaft überzeugen werden. Die Kommunikation zwischen Menschen mit demselben Hintergrund, d.h. hier von Unternehmer zu Unternehmer, ist in unseren Augen die erfolgversprechendste. Die Internetpräsenz sowie die Informationsbroschüre werden diese Werbe- und Informationsveranstaltungen flankieren und ergänzen.


4. Organisation und Personal

Welche Aufgaben kommen mit der geplanten Entwicklung auf die Genossenschaft zu und wie werden diese bewältigt?

Ein Personalaufbau findet parallel zur Geschäftsentwicklung statt. Mit dem Erreichen des Mindest-Stammkapitals ist zunächst ein Personalstamm von 2-4 Personen vorgesehen, der überwiegend in Teilzeit (bzw. Bezahlung nach Aufwand) für die Belange der Zunft[freunde] tätig werden wird. Die Notwendigkeit von Festangestellten Mitarbeitern wird sich erst beim Erfolg des Projektes ergeben. Organisatorische Aufgaben und Präsenzen können auch von anderen Einheiten der Die Zunft AG übernommen werden. Um das Mindeststammkapital von € 75.000,- einsammeln zu können muss die rechtliche Konstruktion der Kreditvergabe geklärt sein. Dazu gehört auch die Klärung der Personalien. Es gilt eine für die Entwicklung des Kreditgeschäfts verantwortliche Person zu finden, die über Erfahrungen auf diesem Gebiet und das entsprechende Knowhow verfügt. (Frans Vandepoele?) Die Gestaltung der Internetpräsenz sowie einer Informationsbroschüre ist die erste Aufgabe nach der Genossenschaftsgründung. Hierbei kann auf bereits vorhandene Textbaustein und das Corporate Design der Die Zunft AG zurückgegriffen werden. Oliver Selaf und Kira Hinderfeld werden diese Aufgabe verantwortlich übernehmen. Ab der Eröffnung der ersten Zunft[viertel] (u.a. Alte Baumwollspinnerei St. Ingbert/Saarbrücken, Kauffmannmühle Mannheim, Zunfthof Burg/Spreewald und Zunftviertel Zollverein Essen ab 2009 rechnen wir mit einem schnellen Wachstum der Die Zunft AG und damit auch mit der raschen Expansion der Zunft[freunde] eG.


Welche Betriebsvorrichtungen sind erforderlich (baulicher u, technischer Art)?

Für den Zeitraum von der Gründung bis zur Aufnahme der Geschäftstätigkeit bedarf es keiner extra Räumlichkeiten für die Genossenschaft, da die notwendige Arbeit von den Mitarbeitern individuell per Internet und Telefon erledigt werden kann. Mit Aufnahme der Geschäftstätigkeit im (...) muss allerdings ein Büro eingerichtet werden, um den Mitgliedern einen festen Ansprechpartner bieten und die notwendigen Akten und Unterlagen an einem zentralen Ort sammeln zu können. Dieses Büro wird mit einer Halbtagskraft besetzt werden.


Wie gestaltet sich die Betriebsorganisation?

Die Genossenschaft vereint im Grunde drei Unternehmungen unter einem gemeinsamen Dach. Ein Mikrofinanzinstitut, eine Unternehmensberatung und eine Vernetzungsplattform (...)


Wie erfolgt die Auftragsbeschaffung, -abwicklung und Fakturierung? (...)

Welches und wie viel Personal wird benötigt? (Organigramm) (...)

Welche Qualifikationen sind erforderlich? (...)

Wie und durch wen werden fehlende Erfahrungen und Fähigkeiten ergänzt? (...)

4. Planung für die ersten Geschäftsjahre

Umsatz- und Ertragsentwicklung (...)

Personalbedarf und –kosten (...)

Investitionsplan (...)

Bilanzvorschau (...)

Planbilanzen und Plan-GUV’s (...)


5. Risikoabsicherung und Absicherungsstrategie

normal case, best case, worst case (...)


Beispiele für grundsätzliche Risiken:

  • Markt (...)
  • Wettbewerb(...)
  • Produkt/ Dienstleistung(...)
  • Technologie(...)


6. Finanzierung

Liquiditätsplanung (...)


7. Businessplancontrolling

Welche Instrumente? (...)

Persönliche Werkzeuge
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