Ecomöbel

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Das Unternehmen / Die Initiative

Werteorientierter und sozial verpflichteter "best practice"-Ansatz aus Dortmund. So schreibt die Welt am 18.01.2007 über das Konzept:

Ausschließlich aus Sperrmüllfunden werden beim frisch gegründeten Netzwerk „ReUse-Net“ Unikate zu erschwinglichen Preisen angeboten. Die „Wildlife-Kommode“ kostet 440 Euro, in ihrem früheren Leben zierte sie den Salon einer Gründerzeitfamilie. Das Institut für Umweltforschung (INFU) der Uni Dortmund möchte neue Wege im Umgang mit den alten Schätzchen zeigen. „Weg von der Wegwerfmentalität zu mehr Ressourcenschutz“ ist das Motto des „ReUse-Net“, mit dem das INFU recycelte Möbel populär machen und über das Internet verkaufen will. Kein Volk der Erde gibt laut Statistik so viel Geld für Inneneinrichtung aus wie die Deutschen. Welchen Stellenwert das Wohnen hat, zeigt jedes Jahr im Januar der Ansturm bei der Kölner Möbelmesse. Doch wo so viel Neues kommt, muss Altes weichen. Rund sieben Millionen Tonnen Möbel werden jährlich aussortiert, davon landen 95 Prozent als Sperrmüll auf der Deponie oder in der Verbrennungsanlage. „Unser Ziel ist es, die jährlich anfallende Abfallmenge wesentlich zu reduzieren“, erklärt Werner Baumann vom Dortmunder INFU. Zum Designerteam gehören überwiegend Partner aus NRW, wie der Hagener Werkhof „Möbel & Mehr“ oder „Second-Hand vernetzt“ aus Münster. Unterstützt werden die größtenteils gemeinnützigen Unternehmen bei dem Projekt von der Deutschen Bundesstiftung Umwelt. Wie attraktiv modernes Design aus Sperrmüll daherkommt, lässt sich auf der Internetseite der Initiative gut erkennen. Für Fußballfans gibt es den Schrank mit rasengrüner Front und Feldmarkierung, Prinzessinnen können sich mit einem umgebauten Prunk-Bett den Traum vom Thron erfüllen. Schrittweise möchten die Initiatoren professionelle Designer für ihr Vorhaben gewinnen. Vor allem aber wollen sie durch Schülerwettbewerbe auch Jugendliche mit ins Boot holen. „Da gerade diese Zielgruppe mit individuellen Möbeln viel anfangen könnte, müssten ihre Wünsche auch berücksichtigt werden“, sagt Baumann. Mit Hilfe einer Untersuchungsmethode, die Schüler in einem „Jugend forscht“-Projekt entwickelten, werden alle verwendeten Materialien auf Formaldehyd geprüft. „Die von uns vertriebenen Möbel unterschreiten in jedem Fall die Belastungsgrenze“, erklärt Baumann. Die ersten Schülerwettbewerbe will das Starterteam ab März in NRW durchführen. Die Gewinner ergattern Praktikumsplätze in den Werkstätten der Kooperationspartner. Dass Jugendliche auf diese Weise an die Berufe des Tischlers oder Polsterers herangeführt werden, ist für Baumann ein erwünschter Nebeneffekt: „Damit helfen wir den Schülern, Perspektiven für ihre Ausbildung zu entwickeln.“


Leitprodukt

Persönliche Anmerkungen

Partner am Tag der Nachhaltigkeit im zukünftigen Zunftviertel Zollverein


Adresse

ecomoebel GmbH

Selkamp 12

D - 44287 Dortmund

Tel.: (+49) 231 516 90 49

Fax: (+49) 231 516 90 30

E-Mail: info@ecomoebel.de


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