Drei-Felder-Wirtschaft

Aus Zunft[wissen]

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Begriffserklärung

Würde man kontinuierlich ein gleiches Produkt auf einem Feld anbauen, so würde der Boden schnell ausgelaugt. Das ist bereits seit der Anttike bekannt und man kam bereits damals auf die Idee, jährlich wechselnde Erzeugnisse auszusähen, bzw. zu planzen. Zunächst ließ man die Hälfte eines Feldes brach liegen, und die andere Hälfte des Feldes wurde landwirtschaftlich genutzt. Im Jahr darauf war es dann umgekehrt. In einer späteren Folge wurde dann sofern möglich jeweils ein anderes Produkt erzeugt. Hier spricht man von Zwei-Felder-Wirtschaft.

In der Drei-Felder-Wirtschaft gilt das Prinzip, auf einem Feld ein Sommergetreide, auf einem 2. Feld ein Wintergetreide anzuplanzen und ein drittes Feld brach liegen zu lassen. Das Dritte wird in der Regel als Weide genutzt. Diese Art der Bewirtschaftung vermeidet die Auszährung der Äcker mit Nährstoffen und Mineralien.

In der Vier-Felder-Wirtschaft werden auf einem Feld drei Jahre lang jeweils andere Produkte erzeugt und im vierten Jahr bleibt das Feld brach liegen.


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