Dom Perignon

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Das Unternehmen / Das Champagnerhaus

Weltbekanntes Champagnerhaus aus Frankreich. Namensgeber war Pierre Pérignon, genannt Dom Pérignon (* um 1638 in Sainte-Menehould; † 14. September 1715 in Hautvillers, Champagne), ein französischer Benediktinermönch. Er hat die méthode champenoise, ein Verfahren der Flaschengärung zur Herstellung von Schaumwein, maßgeblich mitentwickelt, nach heute herrschender Ansicht aber nicht erfunden. Dom Pérignon wurde 1668 Kellermeister der Abtei Hautvillers. Er stellte fest, dass der Wein durch Verschnitt verschiedener Traubensorten deutlich an Qualität gewann. Außerdem verschloss er seine Flaschen mit einem Korken, der mit Kordeln am Flaschenhals gesichert wurde (die erste Agraffe). Ebenso verwendete er starkwandige Flaschen, um ein Platzen zu verhindern. Kreidehöhlen in der Nähe des Klosters dienten ihm als Weinkeller zur Lagerung. Die Nachwelt verdankt ihm das überragende Wissen um die Bedeutung und Kunst der Assemblage und des Weißkelterns (roter Trauben). Auch stellte er fest, dass es für die Intensität eines Weins förderlich war, den Ertrag zu beschränken. Auf Dom Pérignon geht auch das weit verbreitete Flaschenfüllvolumen von 0,7 Liter zurück, das dieser als durchschnittliche Verzehrmenge männlicher Erwachsener beim Abendmahl ermittelt hatte. Weitere Informationen finden sich bei Wikipedia.


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Persönliche Anmerkungen

Dem Chefkellermeister Monsieur Geoffroy gebührt ewiger Dank und tiefste Anerkennung für diesen grossartigen Wein, der leider, den Gesetzen des Markts und der Marketingabteilungen gehorchend, in etwas zu hoher Frequenz kreiert wird. Schwache Jahre wie 1992, 1993 hätten gar nicht deklariert werden dürfen, auch 1998 und 1999 sind eher Wartejahrgänge, bis zum Beispiel der 2002er freigegeben wird. Gleichwohl: das, was den charakteristischen Wappenschild tragen darf, ist fast immer eine Sünde wert, wenn man sich ein wenig mit den Jahrgängen auskennt. Große Jahre, wie 88, 90, 95, 96 brauchen ihre Zeit, bevor sie Freude bereiten, die anderen Jahrgänge dagegen zeigen schon früh die für Dom Pérignon typische, sauerstoffartige Leichtigkeit und gleichzeitig dichtgewobene Struktur mit nur angedeuteter Spritzigkeit zu Beginn, die sich nach und nach mit amylischen und autolytischen Aromen etfaltet, um mit einem zartest-feinherben Abgang von der Zunge zu rollen. Alles dazwischen sind flüssige Sterne.


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