Banfi

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Inhaltsverzeichnis

Das Unternehmen / Das Weingut

Berühmtes Weingut (auch Castello Banfi oder Villa Banfi genannt) in Montalcino in der Toskana, mit einem Gesamtbesitz der knapp 3.000 Hektar umfassen dürfte. Es wurde Mitte der 1970er-Jahre von den Italoamerikanern Harry und John Mariani aus New York gegründet, die durch den Import von Lambrusco zu Wohlstand gekommen waren. Ein großer Teil der Landfläche wird auch über rund 800 Hektar Rebfläche liegen in 250 bis 400 Meter Seehöhe. Die einzelnen Rebsorten sind in verschiedenen Höhen angepflanzt, um optimale Ergebnisse zu erzielen.


Angebot

Die breite Palette umfasst Brunello = Sangiovese (150 ha), Chardonnay (140 ha), Cabernet Sauvignon (160 ha), Montepulciano, Moscato, Pinot Grigio, Pinot Nero, Sauvignon Blanc (60 ha), Semillon und Syrah. Zu 80% erfolgt eine Bewässerung der Weingärten aus künstlich angelegten Seen. Angeschlossen an das Weingut ist ein grosses Restaurant und eine Vinothek. Die Leitung des Weingutes wurde von den amerikanischen Besitzern Ezio Rivella übertragen, der als einer der markantesten Persönlichkeiten im italienischen Weinbau gilt. Unterstützt wird er vom Schweizer Önologen Pablo Hari. In Sant´Angelo Scali bei Montalcino befindet sich eine hochmodernst eingerichtete High-Tech-Kellerei, die als die modernste der Welt gilt. Hier sind alle Weinbereitungs-Schritte von der Traubenmühle über die Gärung bis hin zur Flaschen-Abfüllung computergesteuert. Weitere Besitzungen gibt es im Piemont (Kellerei in Strevi). Neben den DOCG-Weinen wie Barolo, Brachetto d´Acqui, Brunello di Montalcino und Gavi werden viele weitere DOC-Weine produziert. Jährlich werden fünf Millionen Flaschen Wein erzeugt.


Persönliche Anmerkungen

Banfi ist ein industriell arbeitendes Unternehmen, das am Rande einer malerischen Landschaft um Montalcino liegt, und mit Millioneninvestitionen den Ruhm des Brunello di Montalcino mitbegründet hat. Es bleibt fragwürdig, ob diese Art des Wirtschaftens nachhaltig für die Region und seine kleinen Weingüter ist. Zu bedenken sind auch die im letzten Jahr erhobenen Vorwürfe, Banfi habe nicht nur Sangiovese Trauben verwendet, sondern zur Geschmacksanpassung vor allem an den amerikanischen Markt, den Wein "leichter" gepanscht. Schon immer hatte ich das Gefühl, daß diese Art der Herstellung Gefahren birgt. Ich weise somit auf wesentlich überschaubarere kleine Weingüter der Region hin. Besonders empfehlen möchte ich allerdings einen Wein, der sich nicht Brunello di Montalcino nennen darf, weil er ganz bewußt einen Rebenbestand nutzt, der sehr individuell gewachsen ist über viele Jahrzehnte. Das kleine Weingut befindet sich im Brunelloland, und wird von Nikolai Ritter bewirtschaftet. Seine Name: Podere Pian Bossolino. Da der Eigentümer auch in Wien lebt wird bestellt unter: 0043-69911176565.


Adresse

Bezugsquellen


Weblinks

http://www.castellobanfi.com Homepage

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