Auxerrois
Aus Zunft[wissen]
Begriffserklärung
Burgunder-Weisswein-Rebsorte. Auxerrois ist eine weiße Rebsorte. Der Name stammt wahrscheinlich aus der französischen Grafschaft Auxerre, aus deren Umgebung sie stammt. Die Auxerrois-Rebe gehört zur Gruppe der Burgunder und ist eine natürliche Kreuzung zwischen Pinot und Gouais Blanc (Weißer Heunisch). Die Verbreitung der Rebsorte ist mit der Vertreibung der Hugenotten aus Frankreich verbunden. Die vertriebenen Winzer nahmen die Rebe mit und pflanzten sie in ihren neuen Heimaten an. Man findet sie heute an der luxemburgischen Mosel und im französischen Elsass (1.500 ha). In Deutschland wird sie häufig an der saarländischen Obermosel in den Weinbauorten Nennig, Perl, Oberperl und Sehndorf, sowie im Palzem (Rheinland-Pfalz) angepflanzt. In der Pfalz (2004 = 38 ha) finden wir die Sorte u.a. in Schweigen-Rechtenbach. In Baden wird die Sorte hauptsächlich im Kraichgau und im Markgräflerland angebaut; gesamte Fläche im Weinbaugebiet betrug 2004 insgesamt 56 ha. Die gesamte deutsche Rebfläche betrug 2001 etwa 100 ha, Tendenz langsam steigend. Die weltweite Verbreitung der Sorte dürfte bei ca. 2300 Hektar bestockter Rebfläche liegen (Stand 1999). Der Wein aus dieser maifrostempfindlichen Traube erinnert an Weißburgunder, allerdings mit weniger Säure, meist unter 7 0/00. Die Ansprüche an die Lage sind mittel bis hoch. Weitere Details werden bei Wikipedia beschrieben.

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