Anzüge
Aus Zunft[wissen]
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Allgemeine Informationen
Rubrik aus dem Themenbereich Textilien. Ein Anzug ist hierbei nach Meinung der Stilexperten immer noch die eleganteste Art, in der sich ein Mann kleiden kann. Es gibt dabei einige grundlegende Merkmale, die gute von beliebigen Anzügen unterscheiden. Hierbei übernimmt der Schnitt des Anzugs die wichtigste Funktion. Als "guten Schnitt" kann man hierbei jenen bezeichnen, der unabhängig von Moden und Trends über Jahre hinweg getragen werden kann.
Vertiefende Informationen
Der Begriff Anzug hat verschiedene Bedeutungsvarianten. In der verbreitetsten Variante ist er damit ein klassischer Herrenanzug gemeint. In seiner allgemeinsten, heute nicht mehr sonderlich üblichen Bedeutung bezeichnet Anzug die Gesamtheit der zusammen gleichzeitig getragenen Kleidungsstücke: "alles was man anzieht / angezogen hat". In dieser Bedeutung findet der Begriff beispielsweise noch beim Militär Anwendung. In der einfachen Umgangssprache findet heute der verwandte Begriff "Anziehsachen" mit ähnlicher Bedeutung Verwendung. In etwas engerem Sinne versteht man unter einem "Anzug" ein Kleidungsstück oder eine als Einheit konzipierte und gestaltete Kombination von Kleidungsstücken, die den ganzen Körper bekleiden (zumindest Oberkörper und Beine, meist auch Arme, seltener Kopf, Hände und Füße). Allerdings werden sie nur dann als Anzüge bezeichnet, wenn ihre Beinkleider Hosenform haben. Bei Rockform handelt es sich um Kostüme (zweiteilig) oder Kleider (einteilig). Meistens sind Anzüge zweiteilig und bestehen aus Ober- und Unterteil. Manchmal sind sie aber auch einteilig (Overall), dreiteilig (z.B. Jacke, Weste, Hose) oder mehrteilig. Noch weiter eingeengt und wohl am häufigsten ist mit Anzug der klassische Herrenanzug gemeint. Er besteht aus Jackett und Hose sowie manchmal einer Weste im gleichen Obermaterial. Die Jacke kann ein- oder zweireihig sein. Er wird mit Hemd, Krawatte oder Schleife zu besonderen Anlässen oder als Geschäfts-Anzug getragen. Sonderformen für festliche Anlässe sind z. B. Smoking, Frack und Cut.
Qualitätsmerkmale
Drehen Sie einfach die Hose auf links - je besser der Anzug, desto ordentlicher und aufwändiger die Verarbeitung. Beim Kniefutter wird bei günstigen Anzügen oft Nylon verwendet. Beim Sakko sollten Sie darauf achten, ob Streifen ohne Unterbrechung über die Brusttasche laufen. Karos müssen sich in der Waagerechten von der Brust auf die Ärmel fortsetzen. Je genauer die Dessins zusammenpassen, desto besser der Anzug. Ab 1500 Euro dürfen Sie handgenähte Knopflöcher, Knöpfe aus Naturmaterial (Horn oder Steinnuss) und pikierte Einlagen erwarten, das heißt die Leineneinlage ist mit dem Oberstoff vernäht, nicht einfach nur eingeklebt.
Tipp: Achten Sie auf die pikierten Einlagen.
- 1. Die Einlage muss in Taillenhöhe zwischen Innenfutter und Oberstoff als dritte, lose Stoffschicht ertastbar sein.
- 2. Bei feinen Stoffen können Sie hinter den Revers sogar die winzigen Pikierstiche sehen, mit denen die Einlage innen angenäht wurde.
Wertige Anbieter
Ansprechende, mit viel manufakturellem Sachverstand hergestellte serielle Anzüge finden Sie bei den folgenden Herstellern:
Deutschland
Italien
- Luciano Barbera
- Belvest
- Luigi Borrelli
- Brioni
- Canali
- D`Avenza
- Etro
- Kiton
- Ravazzolo
- Raffaele Caruso
- Sartorio Napoli
- Ermenegildo Zegna
Großbritannien
Hier geht es zu Massschneidern.
Hier finden Sie Anzugsstoffe.

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